Donnerstag, 14. Dezember 2006
Mittwoch, 13. Dezember 2006
Nur mal eben kurzer Zwischenbericht
Ich bin wieder brav mit der Rikscha zu meinem Arbeitsplatz gekommen und bevor es wieder mit der Arbeit losgeht, ein kurzer Zwischenbericht...
Ich bin im Moment fast nur damit beschaeftigt, spezielle Firmen bzw. Taetigkeiten im Internet zu finden. Gerade geht es um Firmen in Deutschland, die etwa auf dem Gebiet der Brandschadenssanierung taetig sind. Ich sammle dann relevante Daten in einer Excel-Tabelle. Naechsten Montag kommt ein weiterer Praktikant und ein neuer Mitarbeiter- es wird dann eine Schulung der Datenbanken fuer alle Neuen stattfinden. Ich hoffe somit, dass ich spaeter auch was anderes machen werde, als Firmen anzuschreiben und im Internet zu suchen...Aber ich bin gerade erst anderthalb Wochen hier und sollte mich nicht zu frueh beklagen!
An den meisten Mittwochen findet traditionell zwischen halbvier und halbfuenf ein Fussballspiel der Mitarbeiter auf einem echten Fussballplatz statt. Ich freu mich drauf, weil ich seit ich hier bin, noch ueberhaupt kein Sport treiben konnte. Joggen ist zumindest dort wo ich wohne, unmoeglich! Es soll aber in Delhi auch Fitnesscenter geben...
Ansonsten wundere ich mich, dass schon in 11 Tagen Weihnachten ist. Hier wird man mit dem ganzen Weihnachtstrubel ueberhaupt nicht konfrontiert, ausser 2 Plastikbaeumchen in einem Laden habe ich noch nichts weihnachtliches entdeckt. Ich habe es noch nicht mal geschafft, eine Post ausfindig zu machen. Auch Post- bzw. Weihnachtskarten habe ich wirklich noch nicht gesehen. Also liebe Familie, bitte nicht wundern, wenn es von mir diesmal nicht einmal eine Postkarte zu Weihnachten gibt..
Ansonsten versuche ich weiterhin, andere AIESECer kennenzulernen, was in dieser riesigen Stadt gar nicht so einfach ist. Heute abend gehe ich mit Daniel evt. ins TC, das muss eine sehr angesagte Disco/Kneipe sein..Der Kontakt mit Indern gestaltet sich (so wurde es mir auch angekuendigt) als sehr schwierig. In unser Flat ist noch keiner von AIESEC Delhi gekommen und ausgehen tun die auch ganz selten. Die wohnen auch alle bei ihren Familien und sind zwischen 18-20 Jahre alt, also deutlich juenger als die meisten Auslaender hier.
Vom 23. bis zum 26.12. bin ich dann in den Bergen noerdlich vonDelhi in Kasauli. Meine Kollegen wollen ein Taxi mieten und dann haben wir da wohl ein kleines Haus fuer uns. Ob Weihnachten gefeiert wird, bezweifle ich, aber die Umgebung ist atemberaubend und wir werden Ausfluege machen, etwa nach Shimla, der Hauptstadt von Himalach Pradesch (bestimmt falsch geschrieben)
Das Wetter ist weiterhin unangenehm- morgens richtig kalt und neblig, die Sonne setzt sich immer erst gegen Mittag durch, dann wird es waermer.
Viele Gruesse, Christoph
Ich bin im Moment fast nur damit beschaeftigt, spezielle Firmen bzw. Taetigkeiten im Internet zu finden. Gerade geht es um Firmen in Deutschland, die etwa auf dem Gebiet der Brandschadenssanierung taetig sind. Ich sammle dann relevante Daten in einer Excel-Tabelle. Naechsten Montag kommt ein weiterer Praktikant und ein neuer Mitarbeiter- es wird dann eine Schulung der Datenbanken fuer alle Neuen stattfinden. Ich hoffe somit, dass ich spaeter auch was anderes machen werde, als Firmen anzuschreiben und im Internet zu suchen...Aber ich bin gerade erst anderthalb Wochen hier und sollte mich nicht zu frueh beklagen!
An den meisten Mittwochen findet traditionell zwischen halbvier und halbfuenf ein Fussballspiel der Mitarbeiter auf einem echten Fussballplatz statt. Ich freu mich drauf, weil ich seit ich hier bin, noch ueberhaupt kein Sport treiben konnte. Joggen ist zumindest dort wo ich wohne, unmoeglich! Es soll aber in Delhi auch Fitnesscenter geben...
Ansonsten wundere ich mich, dass schon in 11 Tagen Weihnachten ist. Hier wird man mit dem ganzen Weihnachtstrubel ueberhaupt nicht konfrontiert, ausser 2 Plastikbaeumchen in einem Laden habe ich noch nichts weihnachtliches entdeckt. Ich habe es noch nicht mal geschafft, eine Post ausfindig zu machen. Auch Post- bzw. Weihnachtskarten habe ich wirklich noch nicht gesehen. Also liebe Familie, bitte nicht wundern, wenn es von mir diesmal nicht einmal eine Postkarte zu Weihnachten gibt..
Ansonsten versuche ich weiterhin, andere AIESECer kennenzulernen, was in dieser riesigen Stadt gar nicht so einfach ist. Heute abend gehe ich mit Daniel evt. ins TC, das muss eine sehr angesagte Disco/Kneipe sein..Der Kontakt mit Indern gestaltet sich (so wurde es mir auch angekuendigt) als sehr schwierig. In unser Flat ist noch keiner von AIESEC Delhi gekommen und ausgehen tun die auch ganz selten. Die wohnen auch alle bei ihren Familien und sind zwischen 18-20 Jahre alt, also deutlich juenger als die meisten Auslaender hier.
Vom 23. bis zum 26.12. bin ich dann in den Bergen noerdlich vonDelhi in Kasauli. Meine Kollegen wollen ein Taxi mieten und dann haben wir da wohl ein kleines Haus fuer uns. Ob Weihnachten gefeiert wird, bezweifle ich, aber die Umgebung ist atemberaubend und wir werden Ausfluege machen, etwa nach Shimla, der Hauptstadt von Himalach Pradesch (bestimmt falsch geschrieben)
Das Wetter ist weiterhin unangenehm- morgens richtig kalt und neblig, die Sonne setzt sich immer erst gegen Mittag durch, dann wird es waermer.
Viele Gruesse, Christoph
Dienstag, 12. Dezember 2006
Schoenes Wochenende
Was muss ich heute direkt nach dem Aufwachen in zwei SMS lesen? Ich red jetzt mal besser gar nicht ueber den SC, es wird langsam echt unangenehm und ich hoffe, dass der Strandkorb endlich aufwacht, damit das Ganze nicht in der Regionalliga Sued endet...
Mein Wochenende war wirklich faszinierend, so viele Eindruecke und Erlebnisse! Am Samstag war noch einmal richtig schoenes warmes Wetter (seit Sonntag ist es neblig und wirklich kalt, heute morgen sind es sicher nicht mehr als 5, 6 Grad). Ich bin gegen Mittag erstmal alleine in den schoenen Stadtteil Hauz Khas gefahren, in dem meine Grosseltern Anfang der 70er Jahre gelebt haben (mein Grossvater war Kulturreferent an der dt.Botschaft). Dort kann man Ueberreste und Ruinen der sog. 2. Stadt auf dem Boden Delhis namens Siri sehen, ich glaube, dass meiste stammt aus dem 13.Jahrhundert. Neben diesen Ruinen ist ein wirklich schoener Park mit einem grossen See. Wenige Menschen, kaum Verkehrslaerm- eine Wohltat nach 10 Tagen in Delhi. Ausserdem hatte ich im Grossen und Ganzen mal meine Ruhe- ok, zwei Polizisten wollten unbedingt, dass ich ein Foto von Ihnen mache und zwei andere Typen wollten sich lange mit mir unterhalten und gaben mir schliesslich ihre Adresse- ich solle mich doch mal melden, sie koennten mir Tips geben etc.Ach ja, und da war noch dieser alte Mann, der mich bat, dass ich mich neben ihn setzen solle. dann hat er mir 10 Minuten erzaehlt, was in Indien alles schief laeuft und warum sich Indien trotzdem ganz hervorragend entwickelt und und und. Als ich dann gehen wollte, hat er natuerlich um Geld gebeten, grosse Familie etc, aber in dieser Hinsicht haertet man hier echt schnell ab...
Danach gings ins Botschaftsviertel nach Chanyakapuri zur deutschen Schule. Dort traf ich mich mit Kirstin und Marius, zwei deutsche AIESECer, die in einem anderen Stadtteil wohnen (Lajpat Nagar). An diesem Wochenende war dort ein original deutscher Weihnachtsmarkt angesagt...Es gab wirklich schoene Sachen zu kaufen: Schals, Klamotten, Lebkuchen, Stollen...War nur alles etwas teuer, da fuer wohltaetige Zwecke gesammelt wurde. Es waren natuerlich viele Deutsche da und diese scharten sich um den Gluehweinstand und den stand, an dem es frischgezapftes Krombacher gab. Das war wirklich sehr lecker!!:-) Habe mich dann noch in den Newsletter der Deutsch-Indischen Handelskammer (die da auch sitzt) eingetragen und hoffe nun, ab und an zu kulturellen oder wirtschaftlichen Veranstaltungen eingeladen zu werden.
Danach bin ich mit Claudia und Dana (die Rumaenin und die Hollaenderin aus meiner WG) noch nach Defence Colony gefahren. Dort gibt es eine Menge netter Restaurants, umgeben von Palmen und man kann so ziemlich alles essen, sei es Indisch, Chinesisch oder eben Subway und KFC...Wieder wurde ich zig mal angesprochen:"Where are you from"-Germany, da leuchten die Augen immer. Als naechstes kommt dann entweder "Do you like Bayern Munich" oder "Do you like Ramstein" (was fuer erbaermliche Exportschlager deutschland doch hat;-))
Am Sonntag erstmal ausgeschlafen und dann mit Claudia fruehstuecken gegangen. Masalla Dossa- pikant gefuellte Teigtasche mit scharfen Dips- das essen die hier wirklich zum Fruehstueck! Danach wollten wir nach Old Delhi fahren, also den ganz alten Stadtkern, der sehr muslimisch gepraegt ist. Diesmal wollten wir bis zum Connaught Place (CP) den Bus nehmen. Busfahren ist ein Ereignis: Immer ueberfuellt, Leute springen staendig rein und raus, der Bus haelt nie richtig an, laute Hindi-Musik, Gehupe und Gebruell...Mittendrin sind wir einfach mal 15 Minuten nicht weiter gefahren- der Fahrer musste zu einer Polizeikontrolle- das hat aber niemand aufgeregt, alle blieben ganz ruhig- war halt das normalste der Welt;-) Dann nach Old Delhi mit der U-Bahn. Diese ist absolut unindisch: Sauber, steril, topmodern, schnell, unglaublich!!!Leider ist das Netz in Delhi noch sehr klein...Dann Old Delhi, die Hauptstrasse Chandni Chowk. Wie auf einem Basar, total ueberfuellt, reges Treiben und Kaufen, ein Schreien und Schieben sondersgleichen. Irgendwie haben wir uns zur alten Mughal-Festung Red Fort (Lal Quila) durchgekaempft, sind aber nicht rein, da die Leute bereits um meherere hundert Meter anstanden. Ich als Weisser, zusammen mit einem weissen Maedchen waren leider die Hauptattraktion. Es war wirklich nicht so lustig, ein bisschen wie im Zoo:-) Die Rikschafahrer, vor-Taschendiebewarner, Postkartenverkauefer, Bettler- sie haben sich alle auf uns gestuerzt- man gewoehnt sich hier an einiges- aber das war wirklich hart! Irgendwie haben wir uns dann durchgeschlagen zur Jama Masjid, einer riesigen Moschee, in deren Innenraum 25.000 Menschen Platz finden. Schuhe ausgezogen, 200 Rupien fuer Kamera bezahlt und reingegangen. Es war absolut faszinierend, mehrere riesige Minnarette, 4 Kuppeln, ein riesiger Betraum, faszinierender innenraum- wirklich toll!
Wenn man danach wieder in der U-Bahn ist, ist das wie auf einem anderen Planeten- wiederum arm und reich so nah beisammen...
Was sonst noch auffaellt: Die Inder sind alle sehr reinlich und gepflegt, haben aber absolut keinen Sinn fuer "kollektive Hygiene". Staendig sieht man, wie Maenner ganz ungeniert an den Strassenrand pinkeln, Muell wird grundsaetzlich liegengelassen (was die Kuehe zu schaetzen wissen). Es stinkt an ziemlich vielen Ecken, aber gut...Aber ich habe jetzt schon fast 300 Fotos gemacht und jeden Tag sieht man etwas aussergewoehnliches, z.B. heut morgen die drei Affen, die am Nachbarhaus hochgeklettert sind und wie verrueckt geschrien haben...
In der WG laueft soweit alles, es ist nur bitter kalt in der Nacht und wir kaufen staendig Decken, um die fehlende Heizung auszugleichen...
Noch kurz in eigener Sache: Ich bin jetzt stolzer Diplom-Volkswirt:-) Die Diplomarbeit, die mir 6 Monate Muehe bereitet hat, haben die ziemlich lieblos in 3 Wochen korrigiert und ich habe eine wie ich finde, tolle 2,0 bekommen. Die Endnote ist eine 2,8, womit ich dann doch mein Ziel erreicht hab, zumindest eine zwei vorm Komma zu haben!!Ich hoffe, ich kann zur naechsten Examensfeier im Sommer kommen...So jetzt muss ich aber wieder arbeiten...Bis dann und eine schoene Woche, Christoph
Mein Wochenende war wirklich faszinierend, so viele Eindruecke und Erlebnisse! Am Samstag war noch einmal richtig schoenes warmes Wetter (seit Sonntag ist es neblig und wirklich kalt, heute morgen sind es sicher nicht mehr als 5, 6 Grad). Ich bin gegen Mittag erstmal alleine in den schoenen Stadtteil Hauz Khas gefahren, in dem meine Grosseltern Anfang der 70er Jahre gelebt haben (mein Grossvater war Kulturreferent an der dt.Botschaft). Dort kann man Ueberreste und Ruinen der sog. 2. Stadt auf dem Boden Delhis namens Siri sehen, ich glaube, dass meiste stammt aus dem 13.Jahrhundert. Neben diesen Ruinen ist ein wirklich schoener Park mit einem grossen See. Wenige Menschen, kaum Verkehrslaerm- eine Wohltat nach 10 Tagen in Delhi. Ausserdem hatte ich im Grossen und Ganzen mal meine Ruhe- ok, zwei Polizisten wollten unbedingt, dass ich ein Foto von Ihnen mache und zwei andere Typen wollten sich lange mit mir unterhalten und gaben mir schliesslich ihre Adresse- ich solle mich doch mal melden, sie koennten mir Tips geben etc.Ach ja, und da war noch dieser alte Mann, der mich bat, dass ich mich neben ihn setzen solle. dann hat er mir 10 Minuten erzaehlt, was in Indien alles schief laeuft und warum sich Indien trotzdem ganz hervorragend entwickelt und und und. Als ich dann gehen wollte, hat er natuerlich um Geld gebeten, grosse Familie etc, aber in dieser Hinsicht haertet man hier echt schnell ab...
Danach gings ins Botschaftsviertel nach Chanyakapuri zur deutschen Schule. Dort traf ich mich mit Kirstin und Marius, zwei deutsche AIESECer, die in einem anderen Stadtteil wohnen (Lajpat Nagar). An diesem Wochenende war dort ein original deutscher Weihnachtsmarkt angesagt...Es gab wirklich schoene Sachen zu kaufen: Schals, Klamotten, Lebkuchen, Stollen...War nur alles etwas teuer, da fuer wohltaetige Zwecke gesammelt wurde. Es waren natuerlich viele Deutsche da und diese scharten sich um den Gluehweinstand und den stand, an dem es frischgezapftes Krombacher gab. Das war wirklich sehr lecker!!:-) Habe mich dann noch in den Newsletter der Deutsch-Indischen Handelskammer (die da auch sitzt) eingetragen und hoffe nun, ab und an zu kulturellen oder wirtschaftlichen Veranstaltungen eingeladen zu werden.
Danach bin ich mit Claudia und Dana (die Rumaenin und die Hollaenderin aus meiner WG) noch nach Defence Colony gefahren. Dort gibt es eine Menge netter Restaurants, umgeben von Palmen und man kann so ziemlich alles essen, sei es Indisch, Chinesisch oder eben Subway und KFC...Wieder wurde ich zig mal angesprochen:"Where are you from"-Germany, da leuchten die Augen immer. Als naechstes kommt dann entweder "Do you like Bayern Munich" oder "Do you like Ramstein" (was fuer erbaermliche Exportschlager deutschland doch hat;-))
Am Sonntag erstmal ausgeschlafen und dann mit Claudia fruehstuecken gegangen. Masalla Dossa- pikant gefuellte Teigtasche mit scharfen Dips- das essen die hier wirklich zum Fruehstueck! Danach wollten wir nach Old Delhi fahren, also den ganz alten Stadtkern, der sehr muslimisch gepraegt ist. Diesmal wollten wir bis zum Connaught Place (CP) den Bus nehmen. Busfahren ist ein Ereignis: Immer ueberfuellt, Leute springen staendig rein und raus, der Bus haelt nie richtig an, laute Hindi-Musik, Gehupe und Gebruell...Mittendrin sind wir einfach mal 15 Minuten nicht weiter gefahren- der Fahrer musste zu einer Polizeikontrolle- das hat aber niemand aufgeregt, alle blieben ganz ruhig- war halt das normalste der Welt;-) Dann nach Old Delhi mit der U-Bahn. Diese ist absolut unindisch: Sauber, steril, topmodern, schnell, unglaublich!!!Leider ist das Netz in Delhi noch sehr klein...Dann Old Delhi, die Hauptstrasse Chandni Chowk. Wie auf einem Basar, total ueberfuellt, reges Treiben und Kaufen, ein Schreien und Schieben sondersgleichen. Irgendwie haben wir uns zur alten Mughal-Festung Red Fort (Lal Quila) durchgekaempft, sind aber nicht rein, da die Leute bereits um meherere hundert Meter anstanden. Ich als Weisser, zusammen mit einem weissen Maedchen waren leider die Hauptattraktion. Es war wirklich nicht so lustig, ein bisschen wie im Zoo:-) Die Rikschafahrer, vor-Taschendiebewarner, Postkartenverkauefer, Bettler- sie haben sich alle auf uns gestuerzt- man gewoehnt sich hier an einiges- aber das war wirklich hart! Irgendwie haben wir uns dann durchgeschlagen zur Jama Masjid, einer riesigen Moschee, in deren Innenraum 25.000 Menschen Platz finden. Schuhe ausgezogen, 200 Rupien fuer Kamera bezahlt und reingegangen. Es war absolut faszinierend, mehrere riesige Minnarette, 4 Kuppeln, ein riesiger Betraum, faszinierender innenraum- wirklich toll!
Wenn man danach wieder in der U-Bahn ist, ist das wie auf einem anderen Planeten- wiederum arm und reich so nah beisammen...
Was sonst noch auffaellt: Die Inder sind alle sehr reinlich und gepflegt, haben aber absolut keinen Sinn fuer "kollektive Hygiene". Staendig sieht man, wie Maenner ganz ungeniert an den Strassenrand pinkeln, Muell wird grundsaetzlich liegengelassen (was die Kuehe zu schaetzen wissen). Es stinkt an ziemlich vielen Ecken, aber gut...Aber ich habe jetzt schon fast 300 Fotos gemacht und jeden Tag sieht man etwas aussergewoehnliches, z.B. heut morgen die drei Affen, die am Nachbarhaus hochgeklettert sind und wie verrueckt geschrien haben...
In der WG laueft soweit alles, es ist nur bitter kalt in der Nacht und wir kaufen staendig Decken, um die fehlende Heizung auszugleichen...
Noch kurz in eigener Sache: Ich bin jetzt stolzer Diplom-Volkswirt:-) Die Diplomarbeit, die mir 6 Monate Muehe bereitet hat, haben die ziemlich lieblos in 3 Wochen korrigiert und ich habe eine wie ich finde, tolle 2,0 bekommen. Die Endnote ist eine 2,8, womit ich dann doch mein Ziel erreicht hab, zumindest eine zwei vorm Komma zu haben!!Ich hoffe, ich kann zur naechsten Examensfeier im Sommer kommen...So jetzt muss ich aber wieder arbeiten...Bis dann und eine schoene Woche, Christoph
Freitag, 8. Dezember 2006
Das Wochenende naht...
Die erste Arbeitswoche ist fast geschafft, es ist Freitagmorgen, das war schon in der Schule immer der schoenste Tag...Die Arbeit macht Spass, obwohl ich bis jetzt noch nichts Kompliziertes mache, da an meinem Projekt erst ab naechster Woche andere Leute arbeiten, die mich dann in die Datenbanken (u.a. muss ich MS Access) lernen, einfuehren. Im Moment sammle ich Informationen ueber die Firmen IKEA und H&M und fuege die Daten in ein word- und Excel-File ein. Der grosse, aber in Deutschland eher unbekannte, Einzelhaendler Gap moechte sein Supply Chain Management (BWL-juchu!!)verbessern und hat Rocsearch gebeten, herauszufinden, wie andere erfolgreiche Retailer wie eben IKEA ihr Verhaeltnis zu den Zulieferern aufgebaut haben und pflegen und wie es funktioniert...
Eine Sorge von mir ist verschwunden! Drei sehr nette Kollegen haben mich eingeladen, ueber Weihnachten in das 2000 Meter hoch gelegene Kausali 300 km noerdlich von Delhi Richtung Hymalaya mitzukommen. Es soll ein lustiges Wochenende in einem Hostel werden, und ich wurde schon gebeten, der Gruppe ein paar deutsche Weihnachtsbraeuche vorzufuehren- vielleicht muss ich dann "Stille Nacht" singen oder so...;-)
Am Mittwoch war es soweit: Die erste Party in unserem Flat: Ein Deutscher aus Muenchen, der zuletzt in Goa war (Strandparadies an der Westkueste) und vorher auch in Malvya Nagar war, hat eine Abschiedsparty geschmissen. Ich habe einige Nummern ausgetauscht- vielleicht zwecks spaeterer Reisepartner. Es waren viele Deutsche dar- ueberhaupt scheint ein Grossteil der AIESECer in Delhi momentan aus Deutschland zu kommen...Es waren aber auch Englaender, Finnen, Polen und was weiss ich da. Obwohl es schon recht kalt und windig war, stieg die Party (wie wohl auch im Sommer immer) auf der Dachterasse. Dementsprechend fit war ich dann auch am Donnerstag bei der Arbeit;-)
Heute am Freitag gehen wir wohl traditionell nebenan bei Mc Do essen. Komplettes Menue kostet 100 Rs (ca 1,80 Euro). Es gibt aber nur vegetarische- und Chickenburger...Noida ist zum grossen Teil eine riesige Baustelle. Hier sollen 2012 die Commonwealth-Games stattfinden, es soll ein weiterer kleiner Flughafen entstehen, eine U-Bahn aus Delhi soll gebaut werden. Schade, dass das Zeug bisher noch nicht fertig ist- ich bin zu frueh da...Habe aber auch gehoert, dass die Stadt fuer diese tollen Plaene zahlreiche Slumgegenden niederwalzt und die armen Leute zwingt, noch weiter weg zu ziehen, Hauptsache immer raus aus der Stadt. Die indische Art mit Armut umzugehen und diese auch einfach hinzunehmen ist schon krass...Noida hat aber bereits viele topmoderne Gebaeude mit Banken, Laeden, Riesenkinos etc. Wenn nicht ab und an, Fahrradrikschas (davon gibt es hier in Noida ganz viele) vorbeifahren und immer wieder eine fette, wohlgenaehrte heilige Kuh vorbeitrotten wuerde, koennte man denken, dass man am Potsdamer Platz steht...
So, jetzt muss ich aufhoeren, die Arbeit wartet und Daniel moechte sein Yahoo-Mailfach checken...Bis bald und allen ein schoenes Wochenende!!
Eine Sorge von mir ist verschwunden! Drei sehr nette Kollegen haben mich eingeladen, ueber Weihnachten in das 2000 Meter hoch gelegene Kausali 300 km noerdlich von Delhi Richtung Hymalaya mitzukommen. Es soll ein lustiges Wochenende in einem Hostel werden, und ich wurde schon gebeten, der Gruppe ein paar deutsche Weihnachtsbraeuche vorzufuehren- vielleicht muss ich dann "Stille Nacht" singen oder so...;-)
Am Mittwoch war es soweit: Die erste Party in unserem Flat: Ein Deutscher aus Muenchen, der zuletzt in Goa war (Strandparadies an der Westkueste) und vorher auch in Malvya Nagar war, hat eine Abschiedsparty geschmissen. Ich habe einige Nummern ausgetauscht- vielleicht zwecks spaeterer Reisepartner. Es waren viele Deutsche dar- ueberhaupt scheint ein Grossteil der AIESECer in Delhi momentan aus Deutschland zu kommen...Es waren aber auch Englaender, Finnen, Polen und was weiss ich da. Obwohl es schon recht kalt und windig war, stieg die Party (wie wohl auch im Sommer immer) auf der Dachterasse. Dementsprechend fit war ich dann auch am Donnerstag bei der Arbeit;-)
Heute am Freitag gehen wir wohl traditionell nebenan bei Mc Do essen. Komplettes Menue kostet 100 Rs (ca 1,80 Euro). Es gibt aber nur vegetarische- und Chickenburger...Noida ist zum grossen Teil eine riesige Baustelle. Hier sollen 2012 die Commonwealth-Games stattfinden, es soll ein weiterer kleiner Flughafen entstehen, eine U-Bahn aus Delhi soll gebaut werden. Schade, dass das Zeug bisher noch nicht fertig ist- ich bin zu frueh da...Habe aber auch gehoert, dass die Stadt fuer diese tollen Plaene zahlreiche Slumgegenden niederwalzt und die armen Leute zwingt, noch weiter weg zu ziehen, Hauptsache immer raus aus der Stadt. Die indische Art mit Armut umzugehen und diese auch einfach hinzunehmen ist schon krass...Noida hat aber bereits viele topmoderne Gebaeude mit Banken, Laeden, Riesenkinos etc. Wenn nicht ab und an, Fahrradrikschas (davon gibt es hier in Noida ganz viele) vorbeifahren und immer wieder eine fette, wohlgenaehrte heilige Kuh vorbeitrotten wuerde, koennte man denken, dass man am Potsdamer Platz steht...
So, jetzt muss ich aufhoeren, die Arbeit wartet und Daniel moechte sein Yahoo-Mailfach checken...Bis bald und allen ein schoenes Wochenende!!
Dienstag, 5. Dezember 2006
Viel Neues!
Erstmal vielen Dank fuer die netten Kommentare-das koennt ihr gerne weiter so handhaben...
Der Sonntag hatte doch noch zwei Highlights: Zuerst hat am Abend endlich Daniel angerufen und mir versprochen, mich an meinem Haus abzuholen, obwohl er einen Umweg mit der Rikscha in Kauf nehmen musste. Das war dann doch eine grosse Erleichterung fuer mich! Danach haben mich meine supernetten WG-Kollegen mitgenommen, um zum ersten Mal richtig Indisch zu essen. Das Lokal um die Ecke sah zwar sehr heruntergekommen (irgendwie indisch;-))aus, aber das Essen wurde frisch zubereitet und vom Tafelwasser haben wir uns natuerlich ferngehalten. Es gab das Uebliche: Roti (kleine Fladenbrotscheiben-sehen wie Pfannkuchen aus), dazu Dhal (Linsen in einer schoen scharfen Sosse), Brockoli, so eine Mischung aus Bohnen und Kartoffeln in Sosse, Feta-Kaese auf indische Art. Das hat echt super geschmeckt- man isst dann das ganze mit der rechten Hand oder Loeffel (die linke ist unrein). Wenn es zu scharf ist, gibt es so ein Joghurtgetraenk (glaube es heisst Lhassi), das ist sehr erfrischend...Das ganze hat vier von uns bummssatt gemacht- und wieviel hats gekostet? Zusammen 120 Rupees, also nicht mal 2 Euro- unglaublich aber wahr. Entgegen andersweitiger Befuerchtungen vertage ich bislang alles bestens, habe noch keine Magenprobleme gehabt;-).
Wir wohnen in einem Stadtteil mit engen verwinkelten Gassen. Die Hauser sind 3- oder 4-stoeckig, man kann sich leicht verirren. Nebenan ist der Malvya Nagar Central Market, den muss man sich wie einen riesigen Basar vorstellen. Hunderte Laeden, an denen man fast alles aus erster oder zweiter Hand kaufen kann. Besonders schoen sind die Suessigkeiten-Laeden, wo man zu super Preisen unglaublich leckere indische Teilchen etc. kaufen kann. Sind wahnsinnig suess, schmecken aber grandios!
Mein Lieblingsplatz ist unser Dach, dort stehen die Wassertanks und man hat eine tolle Aussicht, die nur vom staendigen Delhi-Nebel (purer Smog!) getruebt wird. Von dort kann man die Inder so wunderbar beobachten, seien es die Verkauefer, die durch die Strasse ziehen, kleine Werkstaetten in Hinterhoefen oder die Flugzeuge, die alle drei Minuten ueber einen donnern, da wir genau in der Landeanflugschneise des Indira Ghandi-Airports wohnen;-)Abends singt neben an der Muezzin auf dem Dach einer Moschee( 10% der Inder sind Muslime- also ca 100.Millionen). Da fuehlt man sich dann endgueltig im Orient...
Gestern morgen hat mich also Daniel abgeholt. Zur Firma sind es ca 45 Minuten mit der Rikscha- aber es ist gar nicht einfach, Fahrer zu finden. Noida liegt oestlich von Delhi und ist in einem anderen Staat (Uttar Pradesh-manche Fahrer haben dafuer offenbar keine Lizenz). Ausserdem muss man eine Toll-Bridge ueberqueren, und die Fahrer haben Angst, das selbst zu zahlen und dann niemand zu finden, der zuerueck nach Delhi will. Auf dem Weg zur Arbeit faehrt man ueber den Yamuna-River. Morgens wie abends Stau und unglaublicher Smog-Nebel, das ist wirklich unangenehm fuer die Lunge! Man faehrt dann auch an Slums vorbei, sieht bettelnde Kinder und ploetzlich ist man in Noida, ein Bueroviertel, ist zwar noch im Aufbau, aber alles topmodern- eine komplett andere Welt. Das Buero (www.rocsearch.com) ist super-modern, und top ausgestattet. Keine einzelnen Bueros, sondern zwei Grossraume mit ineinandergeschachtelten Arbeitsplaetzen. Wurde nett begruesst und allen vorgestellt. Sehr viele junge Mitarbeiter und alle sehr freundlich. Habe gleich eine Internetadresse bekommen und habe mich 10 Minuten mit dem COO unterhalten.
Leider muss ich tatsaechlich 45 Stunden arbeiten (taeglich neun Stunden) incl. Mittagspause. Samstags zum Glueck nicht. Am ersten Tag und heute bleibe ich soghar bis um 8, weil Daniel und ich dann per Auto von einem netten Mitarbeiter namens Kabir mitgenommen werden. Immer mit der Rikscha waere zu teuer und ist auch nicht so angenehm, da es inzwischen morgens und abends doch ziemlich kalt ist hier...Wenigstens kann ich dann, so wie jetzt, an einem neutralem PC fuer den privaten Mail-Verkehr diesen Blog weiterschreiben.
Die Firma betreut und managt verschiedene Projekte, fuer deren Erfuellung man Recherchen anstellen muss. Alles professionell, die Klienten sind etwa IBM, Samsung und American Express. Man arbeitet in einem Team unterschiedlich komplizierte Projekte ab und sucht im Internet nach Infos. Da man dort entscheidende Zahlen nicht findet, benutzt man Datenbanken, fuer die man zahlen muss (werd ich noch lernen). Alles wird dann in PPT und Excel-Dateien professionell aufgearbeitet. Wird sicher kein leichtes, aber ein sehr interessantes Praktikum...
Werde morgen meinem ersten Team zugeteilt und werde beim naechsten Mal mehr berichten...
Viele Gruesse an alle Mitleser
P.S. Eins-liebe Koelner- kann ich mir jetzt nicht verkneifen: Jetzt ist der "Messias" endlich Trainer beim FC und gleich wird das este Heimspiel vergeigt-ts ts ts...Aber ich sollte besser die Klappe halten, denn schliesslich kaempft der SC um den Klassenerhalt- in der 2. Liga! Verdammt nochmal, das ist echt peinlich so langsam...:-)
Der Sonntag hatte doch noch zwei Highlights: Zuerst hat am Abend endlich Daniel angerufen und mir versprochen, mich an meinem Haus abzuholen, obwohl er einen Umweg mit der Rikscha in Kauf nehmen musste. Das war dann doch eine grosse Erleichterung fuer mich! Danach haben mich meine supernetten WG-Kollegen mitgenommen, um zum ersten Mal richtig Indisch zu essen. Das Lokal um die Ecke sah zwar sehr heruntergekommen (irgendwie indisch;-))aus, aber das Essen wurde frisch zubereitet und vom Tafelwasser haben wir uns natuerlich ferngehalten. Es gab das Uebliche: Roti (kleine Fladenbrotscheiben-sehen wie Pfannkuchen aus), dazu Dhal (Linsen in einer schoen scharfen Sosse), Brockoli, so eine Mischung aus Bohnen und Kartoffeln in Sosse, Feta-Kaese auf indische Art. Das hat echt super geschmeckt- man isst dann das ganze mit der rechten Hand oder Loeffel (die linke ist unrein). Wenn es zu scharf ist, gibt es so ein Joghurtgetraenk (glaube es heisst Lhassi), das ist sehr erfrischend...Das ganze hat vier von uns bummssatt gemacht- und wieviel hats gekostet? Zusammen 120 Rupees, also nicht mal 2 Euro- unglaublich aber wahr. Entgegen andersweitiger Befuerchtungen vertage ich bislang alles bestens, habe noch keine Magenprobleme gehabt;-).
Wir wohnen in einem Stadtteil mit engen verwinkelten Gassen. Die Hauser sind 3- oder 4-stoeckig, man kann sich leicht verirren. Nebenan ist der Malvya Nagar Central Market, den muss man sich wie einen riesigen Basar vorstellen. Hunderte Laeden, an denen man fast alles aus erster oder zweiter Hand kaufen kann. Besonders schoen sind die Suessigkeiten-Laeden, wo man zu super Preisen unglaublich leckere indische Teilchen etc. kaufen kann. Sind wahnsinnig suess, schmecken aber grandios!
Mein Lieblingsplatz ist unser Dach, dort stehen die Wassertanks und man hat eine tolle Aussicht, die nur vom staendigen Delhi-Nebel (purer Smog!) getruebt wird. Von dort kann man die Inder so wunderbar beobachten, seien es die Verkauefer, die durch die Strasse ziehen, kleine Werkstaetten in Hinterhoefen oder die Flugzeuge, die alle drei Minuten ueber einen donnern, da wir genau in der Landeanflugschneise des Indira Ghandi-Airports wohnen;-)Abends singt neben an der Muezzin auf dem Dach einer Moschee( 10% der Inder sind Muslime- also ca 100.Millionen). Da fuehlt man sich dann endgueltig im Orient...
Gestern morgen hat mich also Daniel abgeholt. Zur Firma sind es ca 45 Minuten mit der Rikscha- aber es ist gar nicht einfach, Fahrer zu finden. Noida liegt oestlich von Delhi und ist in einem anderen Staat (Uttar Pradesh-manche Fahrer haben dafuer offenbar keine Lizenz). Ausserdem muss man eine Toll-Bridge ueberqueren, und die Fahrer haben Angst, das selbst zu zahlen und dann niemand zu finden, der zuerueck nach Delhi will. Auf dem Weg zur Arbeit faehrt man ueber den Yamuna-River. Morgens wie abends Stau und unglaublicher Smog-Nebel, das ist wirklich unangenehm fuer die Lunge! Man faehrt dann auch an Slums vorbei, sieht bettelnde Kinder und ploetzlich ist man in Noida, ein Bueroviertel, ist zwar noch im Aufbau, aber alles topmodern- eine komplett andere Welt. Das Buero (www.rocsearch.com) ist super-modern, und top ausgestattet. Keine einzelnen Bueros, sondern zwei Grossraume mit ineinandergeschachtelten Arbeitsplaetzen. Wurde nett begruesst und allen vorgestellt. Sehr viele junge Mitarbeiter und alle sehr freundlich. Habe gleich eine Internetadresse bekommen und habe mich 10 Minuten mit dem COO unterhalten.
Leider muss ich tatsaechlich 45 Stunden arbeiten (taeglich neun Stunden) incl. Mittagspause. Samstags zum Glueck nicht. Am ersten Tag und heute bleibe ich soghar bis um 8, weil Daniel und ich dann per Auto von einem netten Mitarbeiter namens Kabir mitgenommen werden. Immer mit der Rikscha waere zu teuer und ist auch nicht so angenehm, da es inzwischen morgens und abends doch ziemlich kalt ist hier...Wenigstens kann ich dann, so wie jetzt, an einem neutralem PC fuer den privaten Mail-Verkehr diesen Blog weiterschreiben.
Die Firma betreut und managt verschiedene Projekte, fuer deren Erfuellung man Recherchen anstellen muss. Alles professionell, die Klienten sind etwa IBM, Samsung und American Express. Man arbeitet in einem Team unterschiedlich komplizierte Projekte ab und sucht im Internet nach Infos. Da man dort entscheidende Zahlen nicht findet, benutzt man Datenbanken, fuer die man zahlen muss (werd ich noch lernen). Alles wird dann in PPT und Excel-Dateien professionell aufgearbeitet. Wird sicher kein leichtes, aber ein sehr interessantes Praktikum...
Werde morgen meinem ersten Team zugeteilt und werde beim naechsten Mal mehr berichten...
Viele Gruesse an alle Mitleser
P.S. Eins-liebe Koelner- kann ich mir jetzt nicht verkneifen: Jetzt ist der "Messias" endlich Trainer beim FC und gleich wird das este Heimspiel vergeigt-ts ts ts...Aber ich sollte besser die Klappe halten, denn schliesslich kaempft der SC um den Klassenerhalt- in der 2. Liga! Verdammt nochmal, das ist echt peinlich so langsam...:-)
Sonntag, 3. Dezember 2006
Das erste Wochenende
So, jetzt ist es Sonntag Nachmittag und leider hat sich immer noch nicht gklaert, wie ich morgen zu meiner Firma kommen soll. Eigentlich soll mich ein Daniel aus Kolumbien anrufen, der in derselben Firma arbeitet, aber in einem anderen Stadtteil wohnt. Nur hat der offenbar inzwischen eine andere Nummer und die AIESEC-Leute erreichen den nicht...Na ja, irgendwie werde ich da schon hinkommen, auch wenn die Strecke gerade beim hiesigen Verkehr sehr lange dauert.
Nachdem am Freitag Abend in der WG gekocht wurde, bin ich am Samstag mit Luke aus Neuseeland mal ins Zentrum von New Delhi gefahren und zwar mit einer Rikscha. Dies sind dreiraedrige, klapprige Motorraeder. Man setzt sich hinten rein und sollte vorher einen Preis ausmachen. Es ist fuer unsere Verhaeltnisse sehr billig- man kann fast ueberall fuer 100 Rupees (ca 2 Euro) hinkommen. Allerdings ist das nichts fuer schwache Nerven, denn der Verkehr ist so laut und chaotisch, dass man jederzeit von einem Bus oder Auto gerammt werden koennte. Das passiert aber i.d.R.nicht, weil die Fahrer das gewohnt zu sein scheinen und immer rechtzeitig ausweichen. Die Leute suchen generell jeden freien Millimeter, um im Verkehr voranzukommen und sind unfaehig, sich in geordnete Reihen zu stellen. Es wird staendig gehupt und gemotzt, es ist eigentlich unbeschreiblich...
Wir fuhren Richtung Zentrum zunaechst zum India Gate, ein grosses, maechtig aussehendes Tor, dass an die indischen Kriegsopfer erinnert. Dort demonstrierten gerade hunderte Frauen gegen die immernoch haeufige Praxis, Maedchen abzutreiben. Dann ging es auf der breiten Rajpath-Strasse- hier findet am Unabhaengigkeitstag (26.Januar) immer eine riesige Militaerparade statt in Richtung Parlamentsgebauede. Ueberall hier maechtige Palaeste-eben das Regierungsviertel. Danach gngs noch zum Connaught Place, dem Zentrum New-Delhis. Dort geht es sehr westlich zu. Mc Donalds, KFC, Burger King, Adidas, Nike, Geschaefte ohne Ende und viele Inder aus der Oberschicht, alle sehr gut angezogen. Die Preise sind fuer unser Verhaeltnis wirklich sehr guenstig, hier werde ich bestimmt mal shoppen gehen;-)
Im Gegensatz zu unserer Wohngegend im Sueden, wo wir zwar oft angestarrt, aber sonst in Ruhe gelassen werden, wird man im Zentrum staendig angegrabscht und angelabert-das ist wirklich gewoehnungsbeduerftig! Wieder der Trick mit der Anstecknadel, jeder Rikschafahrer erhofft sich ein Geschaeft, Kinder versuchen, mir albernes Kinderspielzeug anzudrehen- "its very cheap sir, good price"...Immerhin, wenn man dreimal No! sagt, wird man meist in Ruhe gelassen.
Am Abend dann die erste kleine Party in einem anderen Stadtteil bei drei sehr netten Typen von der Elfenbeinkueste. Ich kannte niemand, bin aber einfach mitgegangen. Es war sehr lustig, haben vorher im Alkoholshop ein bisschen Kingfisher-Bier (das kann man wirklich gut trinken!) gekauft und sassen ein paar Stunden bei denen rum. Sie haben sich sehr gefreut, als ich Ihnen erzaehlt habe, wie gut ihr Team bei den Deutschen waehrend der WM angekommen ist;-).
Noch eine kleine Geschichte: Schon frueh morgens ziehen unzaehlige Haendler durch unsere Strasse, meist mit grossen Karren voller Obst und Gemuese und schreien ohne Ende, um ihre Ware anzupreisen. Direkt vor unserem Balkon hatte sich heute morgen aber eine Art Gaukler niedergelassen, der zwei Affen an Halsbaendern dabei hatte. Er hat getrommelt und die Affen waren so dressiert, dass sie dazu getanzt haben. Wir fanden das nicht so toll, das sah schon nach Tierquaelerei aus. Unsere Nachbarn waren begeistert und liefen auf die Strasse, um das Schauspiel aus der Naehe zu beobachten...
So, ich mache jetzt noch eine Tour durch mein Viertel und hoffe, dass morgen alles gut geht...Viele Gruesse und einen schoenen ersten Advent!
Nachdem am Freitag Abend in der WG gekocht wurde, bin ich am Samstag mit Luke aus Neuseeland mal ins Zentrum von New Delhi gefahren und zwar mit einer Rikscha. Dies sind dreiraedrige, klapprige Motorraeder. Man setzt sich hinten rein und sollte vorher einen Preis ausmachen. Es ist fuer unsere Verhaeltnisse sehr billig- man kann fast ueberall fuer 100 Rupees (ca 2 Euro) hinkommen. Allerdings ist das nichts fuer schwache Nerven, denn der Verkehr ist so laut und chaotisch, dass man jederzeit von einem Bus oder Auto gerammt werden koennte. Das passiert aber i.d.R.nicht, weil die Fahrer das gewohnt zu sein scheinen und immer rechtzeitig ausweichen. Die Leute suchen generell jeden freien Millimeter, um im Verkehr voranzukommen und sind unfaehig, sich in geordnete Reihen zu stellen. Es wird staendig gehupt und gemotzt, es ist eigentlich unbeschreiblich...
Wir fuhren Richtung Zentrum zunaechst zum India Gate, ein grosses, maechtig aussehendes Tor, dass an die indischen Kriegsopfer erinnert. Dort demonstrierten gerade hunderte Frauen gegen die immernoch haeufige Praxis, Maedchen abzutreiben. Dann ging es auf der breiten Rajpath-Strasse- hier findet am Unabhaengigkeitstag (26.Januar) immer eine riesige Militaerparade statt in Richtung Parlamentsgebauede. Ueberall hier maechtige Palaeste-eben das Regierungsviertel. Danach gngs noch zum Connaught Place, dem Zentrum New-Delhis. Dort geht es sehr westlich zu. Mc Donalds, KFC, Burger King, Adidas, Nike, Geschaefte ohne Ende und viele Inder aus der Oberschicht, alle sehr gut angezogen. Die Preise sind fuer unser Verhaeltnis wirklich sehr guenstig, hier werde ich bestimmt mal shoppen gehen;-)
Im Gegensatz zu unserer Wohngegend im Sueden, wo wir zwar oft angestarrt, aber sonst in Ruhe gelassen werden, wird man im Zentrum staendig angegrabscht und angelabert-das ist wirklich gewoehnungsbeduerftig! Wieder der Trick mit der Anstecknadel, jeder Rikschafahrer erhofft sich ein Geschaeft, Kinder versuchen, mir albernes Kinderspielzeug anzudrehen- "its very cheap sir, good price"...Immerhin, wenn man dreimal No! sagt, wird man meist in Ruhe gelassen.
Am Abend dann die erste kleine Party in einem anderen Stadtteil bei drei sehr netten Typen von der Elfenbeinkueste. Ich kannte niemand, bin aber einfach mitgegangen. Es war sehr lustig, haben vorher im Alkoholshop ein bisschen Kingfisher-Bier (das kann man wirklich gut trinken!) gekauft und sassen ein paar Stunden bei denen rum. Sie haben sich sehr gefreut, als ich Ihnen erzaehlt habe, wie gut ihr Team bei den Deutschen waehrend der WM angekommen ist;-).
Noch eine kleine Geschichte: Schon frueh morgens ziehen unzaehlige Haendler durch unsere Strasse, meist mit grossen Karren voller Obst und Gemuese und schreien ohne Ende, um ihre Ware anzupreisen. Direkt vor unserem Balkon hatte sich heute morgen aber eine Art Gaukler niedergelassen, der zwei Affen an Halsbaendern dabei hatte. Er hat getrommelt und die Affen waren so dressiert, dass sie dazu getanzt haben. Wir fanden das nicht so toll, das sah schon nach Tierquaelerei aus. Unsere Nachbarn waren begeistert und liefen auf die Strasse, um das Schauspiel aus der Naehe zu beobachten...
So, ich mache jetzt noch eine Tour durch mein Viertel und hoffe, dass morgen alles gut geht...Viele Gruesse und einen schoenen ersten Advent!
Freitag, 1. Dezember 2006
Aller Anfang ist schwer...
So, jetzt habe ich endlich Zeit und Gelegenheit hier was reinzuschreiben...Am 29.11. bin ich also mit mirats nach Dubai geflogen. Dort hatte ich vier Stunden Aufenthalt, mitten in der Nacht ist da wirklch die Hoelle los! Tausende Touristen scharen sich in den Duty Free Shops und alle 5 Minuten geht ein Flug...
Ziemlich uebermuedet bin ich am naechsten Morgen in Delhi angekommen. Das Wetter: 14 Grad und Sonne ohne Ende...Erstmal musste ich mich eine halbe Stunde anstellen bei der Visumskontrolle und eine weitere is mein Koffer kam.
Wie erwartet hat mich leider niemand abgeholt. Das ist dann schon eine schwierge Situation, wenn man da rauskommt und die Leute gleich auf mich zustuerzen" Mister you need taxi"?, "Mister you need change"...Ich war muede und hab dann einen angeblichen Taxifahrer meine Adresse in die Hand gedrueckt-gefahren ist dann ein anderer, ich habe 1000 Rupees (20 Euro)gezahlt, was offensichtlich viel zu viel war, aber er hat mich sicher zu meiner rsten Familie gebracht. Die Tochter arbeitet bei AIESEC, sie war nicht da, aber ein junger Mann hat mich in ihr Zimmer gefuehrt. Ich war verwundert, dass er mein ganzes Gepaeck tragen wollte und er hat komisch auf mein staendiges Thank you reagiert. Erst spaeter hab ich erfahren, dass er einer von vier Dienern ist, die wirklich jeden Handgriff fuer mich erledigt haben. Der Vater ist Urologe in einem Krankenhaus und das Haus recht gross, ich hatte ein tolles Abendessen und die Grossmuter (typischer 3-Generationen-Haushalt) hat mir laufend Geschichten ueber Goetter, Gewuerze und indisches Essen erzaehlt.
Heute morgen bin ich in ein Trainee House umgzogen. Es ist offensichtlich das Falsche, weil es sau weit von meiner Arbeit entfernt ist, aber das andere ist gerade komplett belegt. Ich weiss nicht, was daraus bis zu meinem ersten Arbeitstag am Montag passiert. Man hat mir versprochen, dass ich zumindest am Montag nicht alleine gehen muss-mal sehen...
Die jezige WG ist sehr nett:En Neuseelaender, zwei Rumaeninnen und eine Hollaenderin...Es ist nicht gerade toll sauber und gross, aber ganz in Ordnung. Heute, an meinem ersten richtigen Tag hat mich Joanna, eine Rumaenin, mitgenommen. Delhi ist riesig und die WG ist ziemlich weit im Sueden und heisst Malviya Nagar (Papa: Nicht sehr weit weg von Hauz Khas).Die erste Tour ging Richtung Connaught Place (das Zentrum-wird von allen nur CP genannt). Wr fuhren mit dem Bus zu einem Park namens Lodi Gardens und haben eine tolle Grabmoschee (so sah es zumindest aus) aus der Mughal-Epoche angeschaut, den Namen hab ch vergessen-fing mit Saj...an.Dann haben wir ein tibetisches Museum angeschaut und sind noch im riesigen Park rumspaziert. Heute hatte es uebrigens 23 Grad und in der Sonne wars richtig heiss-da kommen keine WQeihnachtsmarktgefuehle auf;-). Danach habe ich auf einem Markt mit Joannas Hilfe zum ersten Mal gehandelt und eine Decke gekauft, weil es nachts super kalt wird und es keine Heizungen gibt...
Die ersten Eindruecke sind natuerlich ueberwaeltigend!!!Der Verkehr ist fuer Europaer einfach unglaublich, das reinste Chaos. Die Busse fallen fast auseinander (so sehn sie zumindest aus) und die Rikschas sind auch nicht gerade stabil. Es ist absolut voll ueberall-so unglaublich viele Menschen auf den Strassen, unglaublicher Verkehrslaerm und Smog. Ausserdem ist es sehr staubig. Was auch sofort auffaellt: Es sind sehr wenige Frauen unterwegs (ausser auf dem Markt) und sehr viele Jugendliche. Die Menschen sind alle sehr freundlich, und respektieren, dass man von nichts eine Ahnung hat:-). Leider wird man oft umringt um irgendwas zu kaufen oder etwas anzuschauen. Bei dem Grab hat ein man ziemlich heftig versucht, mir eine indische Fahne als Anstecknadel an dn Pulli zu heften-"Its national flag day, national flag day..."Ist natuerlich Quatsch, aber Geld wollte er trotzdem haben. Mit Armut wird man staendig konfrontiert, aber bisher war es nicht so schlimm. Ich habe wenige Bettler getroffen und kaum Menschen, die auf den Strassen schliefen, habe aber gehoert, dass es etwas ausserhalb riesige Slums gibt...
Ich habe schon eine indische Telefonnummer, falls jemand anrufen will:0091-9818070439. Auf meiner O2-Karte werde ich aber weiterhin nach SMS suchen...
Das soll fuers erste reichen, Fotos gibts erst spaeter...Viele Gruesse nach Deutschland!!
P.S. Ich hoffe ja schwer, dass der SC sich heute endlich mal zusammenreisst und drei Punkte holt:-)
Ziemlich uebermuedet bin ich am naechsten Morgen in Delhi angekommen. Das Wetter: 14 Grad und Sonne ohne Ende...Erstmal musste ich mich eine halbe Stunde anstellen bei der Visumskontrolle und eine weitere is mein Koffer kam.
Wie erwartet hat mich leider niemand abgeholt. Das ist dann schon eine schwierge Situation, wenn man da rauskommt und die Leute gleich auf mich zustuerzen" Mister you need taxi"?, "Mister you need change"...Ich war muede und hab dann einen angeblichen Taxifahrer meine Adresse in die Hand gedrueckt-gefahren ist dann ein anderer, ich habe 1000 Rupees (20 Euro)gezahlt, was offensichtlich viel zu viel war, aber er hat mich sicher zu meiner rsten Familie gebracht. Die Tochter arbeitet bei AIESEC, sie war nicht da, aber ein junger Mann hat mich in ihr Zimmer gefuehrt. Ich war verwundert, dass er mein ganzes Gepaeck tragen wollte und er hat komisch auf mein staendiges Thank you reagiert. Erst spaeter hab ich erfahren, dass er einer von vier Dienern ist, die wirklich jeden Handgriff fuer mich erledigt haben. Der Vater ist Urologe in einem Krankenhaus und das Haus recht gross, ich hatte ein tolles Abendessen und die Grossmuter (typischer 3-Generationen-Haushalt) hat mir laufend Geschichten ueber Goetter, Gewuerze und indisches Essen erzaehlt.
Heute morgen bin ich in ein Trainee House umgzogen. Es ist offensichtlich das Falsche, weil es sau weit von meiner Arbeit entfernt ist, aber das andere ist gerade komplett belegt. Ich weiss nicht, was daraus bis zu meinem ersten Arbeitstag am Montag passiert. Man hat mir versprochen, dass ich zumindest am Montag nicht alleine gehen muss-mal sehen...
Die jezige WG ist sehr nett:En Neuseelaender, zwei Rumaeninnen und eine Hollaenderin...Es ist nicht gerade toll sauber und gross, aber ganz in Ordnung. Heute, an meinem ersten richtigen Tag hat mich Joanna, eine Rumaenin, mitgenommen. Delhi ist riesig und die WG ist ziemlich weit im Sueden und heisst Malviya Nagar (Papa: Nicht sehr weit weg von Hauz Khas).Die erste Tour ging Richtung Connaught Place (das Zentrum-wird von allen nur CP genannt). Wr fuhren mit dem Bus zu einem Park namens Lodi Gardens und haben eine tolle Grabmoschee (so sah es zumindest aus) aus der Mughal-Epoche angeschaut, den Namen hab ch vergessen-fing mit Saj...an.Dann haben wir ein tibetisches Museum angeschaut und sind noch im riesigen Park rumspaziert. Heute hatte es uebrigens 23 Grad und in der Sonne wars richtig heiss-da kommen keine WQeihnachtsmarktgefuehle auf;-). Danach habe ich auf einem Markt mit Joannas Hilfe zum ersten Mal gehandelt und eine Decke gekauft, weil es nachts super kalt wird und es keine Heizungen gibt...
Die ersten Eindruecke sind natuerlich ueberwaeltigend!!!Der Verkehr ist fuer Europaer einfach unglaublich, das reinste Chaos. Die Busse fallen fast auseinander (so sehn sie zumindest aus) und die Rikschas sind auch nicht gerade stabil. Es ist absolut voll ueberall-so unglaublich viele Menschen auf den Strassen, unglaublicher Verkehrslaerm und Smog. Ausserdem ist es sehr staubig. Was auch sofort auffaellt: Es sind sehr wenige Frauen unterwegs (ausser auf dem Markt) und sehr viele Jugendliche. Die Menschen sind alle sehr freundlich, und respektieren, dass man von nichts eine Ahnung hat:-). Leider wird man oft umringt um irgendwas zu kaufen oder etwas anzuschauen. Bei dem Grab hat ein man ziemlich heftig versucht, mir eine indische Fahne als Anstecknadel an dn Pulli zu heften-"Its national flag day, national flag day..."Ist natuerlich Quatsch, aber Geld wollte er trotzdem haben. Mit Armut wird man staendig konfrontiert, aber bisher war es nicht so schlimm. Ich habe wenige Bettler getroffen und kaum Menschen, die auf den Strassen schliefen, habe aber gehoert, dass es etwas ausserhalb riesige Slums gibt...
Ich habe schon eine indische Telefonnummer, falls jemand anrufen will:0091-9818070439. Auf meiner O2-Karte werde ich aber weiterhin nach SMS suchen...
Das soll fuers erste reichen, Fotos gibts erst spaeter...Viele Gruesse nach Deutschland!!
P.S. Ich hoffe ja schwer, dass der SC sich heute endlich mal zusammenreisst und drei Punkte holt:-)
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